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Unsere Kirche

Der kulturgeschichtliche Mittelpunkt Forstenrieds ist zweifellos seine ehrwürdige Kirche Hl. Kreuz, eine alte Wallfahrtskirche am Rand der Großstadt wie Maria Thalkirchen und Maria Ramersdorf. Unsere Forstenrieder Kirche hatte einen romanischen Vorgängerbau, die Bartholomäuskapelle. Schon 1194 erhielt sie pfarrliche Rechte. Die heutige Hl.-Kreuz-Kirche ist in der Grundstruktur ein gotischer Bau aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. 1672 wurde die Kirche barockisiert, 1749 erhielt sie eine festliche Rokoko-Ausstattung mit eleganten, feingegliederten Stuckornamenten und neugefaßten Altären.

Das berühmte Gnadenkreuz wurde 1986 nach der grundlegenden Restaurierung der Kirche am Hochaltar wieder in einem Rundtempel aufgestellt. Das Forstenrieder Kruzifix gehört zu den

wertvollsten romanischen Großkreuzen in Bayern. Seit 1229 wird dieses Kreuz, wie es auch die Inschrift im Triumphbogen unserer Kirche besagt, hier verehrt. Auf dem Transport von Andechs - die Burg war von Brandschatzung bedroht - nach Seeon sollen die Zugtiere den Dienst in Forstenried versagt haben. So wurde das Kruzifix hier aufgestellt.

Die Wallfahrt zum Bild des gekreuzigten Heilands breitete sich vor allem nach dem 30-jährigen Krieg immer stärker aus. Pilgergruppen kamen bis aus Tirol. Das Mirakelbuch der Kirche berichtet in Einzelheiten von vielen Heilungen. Mit der Aufstockung des Kirchturmes 1626 war die Kirche für die Pilger schon von weitem sichtbar. Die Betenden hielten ihre erste Andacht an den Wegkreuzen.

Manche Wegkreuze am Ortsrand markieren noch heute den Pilgerweg (vgl. das Wegkreuz z.B. an der Stäblistraße). Bis zur Säkularisation 1803 war unsere Kirche geistlich mit dem Augustinerchorherrenstift Polling verbunden.

Lassen Sie sich, verehrte Leser dieser Zeilen, ein wenig neugierig machen, unsere Kirche und ihre Beziehungen nach Andechs und Polling genauer zu erkunden! Kirchenführer liegen am Schriftenstand auf. Lassen Sie sich einstimmen von dem Innenraum des Gotteshauses, das in seiner Ausstattung die Stilentwicklung von der Romanik bis zum Rokoko in besonders harmonischer Weise zeigt! Lassen Sie sich von den großen, durchdringenden Augen des romanischen Herrgotts von Forstenried ergreifen, von den weit ausgestreckten Armen, die auch unser Leid aufnehmen! Wieviele Menschen fanden vor diesem Kreuz Trost und Zuversicht! Hier finden Sie auch die Menschen, die unser Gemeindeleben mitgestalten, wo sich vieles regt. Kommen Sie zu uns, in den Gottesdienst, zu den Veranstaltungen. Vielleicht wird aus einer ersten Begegnung eine neue geistliche Heimat.